30 Mai
2012
Posted in: Gartengestaltung
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Der Kräutergarten

Kräuter dienen nicht nur als wichtige Würze für die aromatische Küche, sie sind seit Jahrhunderten für die Heilung von Krankheiten verantwortlich. Es gibt nichts besseres, als sein Essen mit frischen Kräutern zu verfeinern.

Einen Kräutergarten kann in die verschiedensten Gartenformen eingegliedert werden. Es sollten allerdings nur Kräuter angelegt werden, die in Ihrer Küche regelmäßig Verwendung finden. Wenn man auf ein ertragreiches Kräuterbeet setzt, sollten Vorbereitungen getroffen werden. Die Kräutersamen sollten nicht wahllos nebeneinander ausgesät werden, denn nicht alle vertragen sich miteinander. Es besteht auch die Möglichkeit, Kräuter mit Gemüse zu kombinieren.

Pfefferminze und Kamille, Fenchel und Koriander, Estragon und Dill oder Basilikum und Melisse sind die Kräuter, die sich im Wachstum gegenseitig behindern und sollten daher nicht in einem Topf gepflanzt werden. Auch Liebstöckel wächst sehr stark und sollte eher allein gepflanzt werden, da er seinen Nachbarn, Licht und Platz nehmen würde.

Die verschiedenen Kräuter mögen auch die unterschiedlichen Böden. So bevorzugt beispielsweise Rosmarin, Thymian und Salbei einen eher kargeren Boden. Schnittlauch, Basilikum und Petersilie mögen dagegen nahrhafte, mit Humus angereicherte Erde. Daraus folgt, dass Rosmarin, Thymian und Salbei nicht üppig gegossen werden müssen, allerdings sollten sie regelmäßig mit Feuchtigkeit versorgt werden. Alle anderen Kräuter sollten schon mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt werden, aber Staunässe vermeiden. Regelmäßiges Düngen sorgt für ein besseres Wachstum, auch hier bitte nicht überdüngen, sonst besteht die Gefahr, dass sich der Geschmack verändert. Jetzt sollte einem Kräutergarten nichts mehr im Wege stehen. Der Vorteil bei einem Kräutergarten ist, dass nicht viel Platz benötigt wird und somit kann der Traum auch auf dem Balkon erfüllt werden.