6 Jun
2012
Posted in: Gartengestaltung
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Der Duftgarten

Gärten, die schön blühen, sind Orte, die sehr geschätzt werden, nicht nur wegen der Farbenvielfalt, sondern auch wegen der Düfte. Der Duftgarten ist eine etwas andere Oase zum Entspannen. In diesem wachsen verschiedene Pflanzen mit starken Aromen. Auch Kräuter versprühen ihre Duftstoffe. Natürlich sollte man sie so pflanzen, dass sie die Nase auch erreichen. Denn es nützt der beste Duftgarten nichts, wenn man ihn auf Knien erforschen muß. Beim Anlegen eines Duftgartens sollte darauf geachtet werden, dass die ausgewählten Pflanzen auch miteinander kombinieren. Optimal ist , das Aromaerlebnis, das ganze Jahr zu halten. Duftgärten sind nicht nur für die Nase betörend, sie locken auch viele Insekten wie Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an und lässt noch ein Stück mehr Natur in Ihren Garten gelangen. Damit Sie Ihren Duftgarten realisieren können, sollten Sie Ihren Garten nach Räumen aufteilen. Zum einen, damit sich die Aromen und Düfte nicht wild vermischen und zum anderen, damit die Düfte und Aromen Sie erreichen. Für kleinere Gärten ist es ratsam, nicht zu stark duftende Pflanzen zu wählen, damit die Atmosphäre nicht erdrückend wirkt. Also Pflanzen, die stark duften, nicht mit denen mischen, die eine feinere Duftnote haben. Zu stark duftende Pflanzen nicht so dicht ans Haus pflanzen, damit die intensiven Aromen nicht lästig werden. In einem Duftgarten sind Kräuter, wie Basilikum, Rosmarin, Salbei und Pfefferminze kaum weg zu denken. Kräuter sind pflegeleicht und passen perfekt in Küchennähe. Die Bodenansprüche der Kräuter sind sehr unterschiedlich, daher sollten Basilikum und Pfefferminze, die feuchten Boden mögen, nicht mit Rosmarin und Thymian in einem Blumenkasten gepflanzt werden.

Hochbeete eignen sich hervorragend für den Duftgarten. Auch unentbehrlich im Frühjahr sind Obstbäume, wie Süßkirsche, Apfel oder Pflaume, aber es gibt auch Duftsträucher. Im Mai blüht und duftet der Flieder. Am Boden sprießen Maiglöckchen und Veilchen. Eine Hecke aus Jasmin umsäumt Ihr Grundstück. Im Sommer verströmen Rosen und Lilien ihre intensiven Düfte. Die Rosen verstehen sich nicht nur optisch mit Lavendel. Duftgeranien verschönern Ihre Terrasse. Sie sind sehr pflegeleicht, weil sie wenig Wasser brauchen und halten Ihnen die Mücken vom Leib. Eine kleine provenzialische Ecke könnte mit Lorbeer, Oliven und Eukalyptus eingerichtet werden. Im Kübel könnten Pagodenbäumchen und Patschuli auf Ihrer Terrasse Einzug halten, allerdings brauchen diese ein Winterquartier. Im Herbst könnte Ihre Nase vom Kuchenbaum betört werden. Der Baum stammt aus Japan und lässt sich durch Rückschnitt leicht zu einem Großstrauch bändigen. Nicht nur die Farben verzücken von gelb-kaminrot-pink, der Duft, des herabfallenden Laubes riecht an feuchten Tagen intensiv nach Zuckerwatte und frisch gebackenen Kuchen. Im Winter kann die Zaubernuss die Sinne anregen. Dieser Zierstrauch versprüht in den Wintertagen eine Honignote. Auch der Duftschneeball erfreut uns in der kalten Jahreszeit mit seinen Blüten.

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